Azubi gesucht für September 2027

Azubi gesucht für September 2027

Wir versorgen die ca. 30.000 Einwohner unseres Verbandsgebietes mit 2,4 Mio cbm Trinkwasser im Jahr.

Als Wasserwärter/in überwachst Du zusammen mit Deinen Kollegen die Wasser-versorgungsanlagen im Verbandsgebiet wie z. B. Wassertürme, Hochbehälter, Schächte, Zuleitungen und Ortsnetze, behebst Rohrbrüche und stellst Hausanschlüsse her.

 Die Tätigkeit ist sehr abwechslungsreich und erfordert selbstständiges und eigen-verantwortliches Arbeiten. Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre; Dienstsitz ist in Blaufelden.

Großes Interesse am Tag des offenen Wasserturms Gerabronn

Großes Interesse am Tag des offenen Wasserturms Gerabronn

Im Rahmen der 800-Jahr-Feier der Stadt Gerabronn öffnete die Hohenloher Wasserversorgungsgruppe am Samstag, den 04. Juli 2026 ihre Türen für zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher. Der Tag der offenen Tür war Teil des Jubiläumswochenendes, an welchem verschiedene städtische Gebäude, Unternehmen und Einrichtungen ihre Arbeit präsentierten.

Die Gäste nutzten die Gelegenheit, sich umfassend über die Wasserversorgung und die technischen Anlagen des Wasserturms und Hochbehälters zu informieren. Viele Bürger gingen davon aus, der Turm sei vollständig mit Wasser gefüllt. Tatsächlich dient die obere Wasserkammer mit einem Fassungsvermögen von 300 cbm vor allem dazu, die nötigen Druckverhältnisse sicherzustellen, damit das Wasser zuverlässig bis nach Bügenstegen, Liebesdorf, Michelbach, Binselberg, Elpershofen und bis nach Dünsbach gefördert werden kann. Der an den Wasserturm angebundene Hochbehälter verfügt über zwei Kammern mit jeweils 400 cbm und ist wichtiger Bestandteil für Reserve und Speicher zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit, gerade in langen trockenen und heißen Phasen. Zwei Pumpen bringen das Trinkwasser in die Wasserkammer des Turms, von dort aus geht es ohne weiter.

Jüngst kam es auf den Zuleitungen zum Hochbehälter zu größeren Rohrbrüchen, so dass die Zuführung von Trinkwasser nach Gerabronn teilweise unterbrochen war. Dies führte bei den hohen Wasserabgaben aufgrund Trockenheit und Hitze zur Belastung des Versorgungssystems. Die Besucher konnten sich vor Ort das Rohrbruchmaterial und neu verwendete Rohrmaterialien anschauen.

„Wo kommt denn das Trinkwasser her, vom Bodensee?“, diese Bürgerfrage kam sehr oft und die Mitarbeiter der HWG klärten auf: Das Wasser kommt überwiegend aus regionalen Quellen und Brunnen des nördlichen Verbandsgebiets. Diese werden im Wasserwerk Bronn bei Weikersheim aufbereitet, enthärtet und wieder verteilt. Hierbei wird in geringem Maße Bodenseewasser zugemischt. Der Zweckverband Nordostwürttemberg (NOW) Crailsheim betreibt das Wasserwerk und liefert der HWG Gerabronn das kostbare Nass. Im Süden des Verbandsgebiets hat die HWG weitere zwei Einspeisungen der NOW. Hier wird überwiegend Trinkwasser der Landeswasserversorgung Langenau (Quellen und Donauried) zugeführt. Die Besucher zeigten sich beeindruckt von der Bedeutung der Anlage für die sichere Versorgung der Stadt mit hochwertigem Trinkwasser.

Der Tag bot nicht nur spannende Einblicke in die Technik, sondern auch die Möglichkeit, mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen und Fragen rund um die Wasserversorgung zu stellen. Das große Interesse und die zahlreichen positiven Rückmeldungen machten deutlich, wie wichtig solche Einblicke in die kommunale Infrastruktur sind.

Auf der Homepage HWG erhalten Sie weitere Informationen, insbesondere auch zu den Versorgungszonen und dem sparsamen Umgang mit Trinkwasser:
www.wv-hohenlohe.de →Trinkwasser →Trinkwasserverordnung

   Das Mitarbeiterteam

   Rohrmaterial alt und neu

Hydraulische Leitungsverbindungen

Treppe zur oberen Wasserkammer

Besucher am Wasserturm

Infoständer

Alle Bilder HWG

Einblick in die Wasserversorgung vor Ort – Verwaltungsrat besucht Anlagen im Verbandsgebiet

Einblick in die Wasserversorgung vor Ort – Verwaltungsrat besucht Anlagen im Verbandsgebiet

Gruppenfoto

Bild von rechts:

Dr. Jochen Damm (NOW), BM Uwe Hehn (stv. Verbandsvorsitzender HWG), BM Axel Rudolph, BMin Jaqueline Förderer, BM Michael Dieterich, Isolde Ansorge (GF HWG), BM Sebastian Mayer, Stephanie Feuchter (Gerabronn), Jürgen Ströbel (HWG), Holger Gersten (Betriebsführer, NOW), Claudia Vogt (HWG), Marcus Bühler (NOW), Tanja Graf (HWG)

 

Foto: HWG

Am 23. April 2026 unternahm der Verwaltungsrat des Zweckverbands Hohenloher Wasserversorgungsgruppe Gerabronn eine halbtägige Informationsrundfahrt durch das Verbandsgebiet. So konnten sich die Verbandsmitglieder ein Bild über aktuelle Projekte und technische Entwicklungen machen.

Auftakt der Besichtigung war die Betriebszentrale in Blaufelden. 6 Wasserwärter übernehmen von hier aus die Betreuung des gesamten Versorgungsgebietes. Geschäftsführerin Frau Ansorge begrüßte die Teilnehmer und gab einen Überblick über die Struktur des Zweckverbands, die Versorgungsaufgabe sowie aktuelle Herausforderungen – etwa steigende Anforderungen an Versorgungssicherheit, Energieeffizienz und Digitalisierung. Im Anschluss wurden das Lager, die Werkstatt sowie die Lagerhalle besichtigt. Besonderes Interesse galt dem im Bau befindlichen Erweiterungsanbau, mit dem zusätzliche Kapazitäten für Materiallagerung und Betriebsfahrzeuge geschaffen werden.

Mit dem Bus ging es anschließend weiter zum Pumpwerk Schön und zum Hochbehälter Frauental in der Gemeinde Creglingen. Beide Anlagen wurden nach den anerkannten Regeln der Technik neu gebaut und Altanlagen ersetzt. Dabei standen unter anderem die Erneuerung der Pumpentechnik, die Optimierung der Steuerungs- und Regelungssysteme sowie Maßnahmen zur Energieeinsparung im Fokus.

Geschäftsführerin Isolde Ansorge und der technische Betriebsführer Holger Gersten erläuterten die Funktionsweise der Anlagen:

Während das Pumpwerk für die Förderung und Druckhaltung im Leitungsnetz sorgt, dient der Hochbehälter als Speicher zur Abdeckung von Verbrauchsspitzen und zur Sicherstellung eines konstanten Versorgungsdrucks. Auch Aspekte wie Speichervolumen, Versorgungsbereiche und Investitionskosten wurden anschaulich dargestellt.

Ein weiterer Programmpunkt war das Wasserwerk Creglingen, in welchem Rohwässer vorgereinigt und anschließend im Wasserwerk Bronn der NOW aufbereitet werden. Hier informierte man sich über den aktuellen Stand des neuen Fernleitsystems, das künftig eine noch effizientere und zentralisierte Überwachung sowie Steuerung der gesamten Versorgungsinfrastruktur ermöglicht. Moderne Fernwirktechnik trägt dazu bei, Störungen frühzeitig zu erkennen und Prozesse in Echtzeit zu optimieren. Besonders eindrucksvoll war zudem die Besichtigung des historischen Anlagenteils mit Reinwasserbecken, der einen spannenden Einblick in die Entwicklung der Trinkwasserversorgung bietet.

Zum Abschluss des Vormittags kehrte die Gruppe in Schrozberg zum gemeinsamen Mittagessen ein. In angenehmer Atmosphäre bot sich die Gelegenheit, die gewonnenen Eindrücke zu vertiefen und sich weiter auszutauschen.

Die Besichtigung der Anlagen vor Ort hat einmal mehr verdeutlicht, wie aufwendig und technisch anspruchsvoll eine zuverlässige Trinkwasserversorgung ist – und wie wichtig kontinuierliche Investitionen in Infrastruktur und Know-how sind.

Bau HB Frauental

Innenansicht HB Frauental

Besichtigung Pumpwerk Schön

Rohrkeller WW Creglingen

Text: KI-unterstützt
Fotos: HWG

HWG Gerabronn investiert kräftig ins Trinkwassernetz

HWG Gerabronn investiert kräftig ins Trinkwassernetz

Bild mit VV sowie GF HWG und NOW

Bild, von links:

Isolde Ansorge, Geschäftsführerin der HWG
Dr. Jochen Damm, Geschäftsführer der NOW
Holger Gersten, NOW, technischer Betriebsführer der HWG
Bürgermeister Christian Mauch, Verbandsvorsitzender HWG

 

 

Foto: HWG

 

Der Zweckverband Hohenloher Wasserversorgungsgruppe (HWG) mit Sitz in Gerabronn hielt kürzlich die jährliche Verbandsversammlung im Rathaus in Weikersheim ab.

Verbandsvorsitzender Bürgermeister Christian Mauch, Gerabronn begrüßte die Vertreter der 11 Mitgliedsgemeinden mit einem Zitat von Leonardo da Vinci: „Wasser ist die treibende Kraft der Natur“ und verwies hierbei auf die vielerlei Aufgaben und Herausforderungen insbesondere auch im Hinblick auf eine für die Zukunft sichere und leistungsfähige Trinkwasserversorgung. Mit einer Bilanzsumme von 24,5 Mio. € und jährlichen Investitionen von derzeit 2,3 Mio. € ist das Verbandsvolumen nicht unbeachtlich. Um Betrieb und Sicherheit des Trinkwassernetzes mit 650 km Leitungen, 16 Wassertürmen und 30 Hochbehälter zu gewährleisten, sind regelmäßige Leitungssanierungen, Anlagenertüchtigungen, aber auch Investitionen in eine moderne Mess-, Fernwirk- und Elektrotechnik sowie Digitalisierung notwendig. “Versorgungssicherheit und Redundanz“, wichtige Stichwörter in der Rede des Verbandsvorsitzenden, hierbei ist auch unser Wasserlieferant und Kooperationspartner Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg (NOW) Crailsheim gefragt, wenn es um Netzverbünde und neue Wasserressourcen geht. Klimaanpassung und Ressourcenschutz, wichtige Themen für die Wasserversorgung als Zukunftsvorsorge. Bei all den Herausforderungen ist ein solides Finanzgebaren mit stabiler Kostenstruktur wichtige Grundlage, denn, so Verbandsvorsitzender Mauch, „hochwertiges Trinkwasser soll zu verlässlichen und fairen Preisen an die Verbraucher geliefert werden.“

 

Technischer Betriebsführer der HWG Holger Gersten berichtete über das Verbandsgeschehen: 2,4 Mio. cbm Trinkwasser wurden 2024 an 31.800 Einwohner und Sonderabnehmer verkauft. Je Einwohner sind dies 219 l pro Tag. Die Wasserhärte liegt derzeit bei 13,4° – 13,6° dH, dies entspricht einem mittleren Härtebereich. 2024 wurden im laufenden Betrieb 239 Rohrbrüche behoben. Eine ganze Reihe von Investitionen wurde durchgeführt bzw. laufen noch: Sanierung Hochbehälter Limbach und Bartenstein, Neubau Hochbehälter Frauental, Erneuerung Zuleitungen Bossendorf und Heuchlingen, Ortsnetzsanierungen und besonders zu erwähnen Ertüchtigung der Netzwerk-, Fernleit- und Elektrotechnik in den Anlagen. „Alles notwendige Investitionen“, betonte Betriebsführer Gersten, „das überarbeitete Instandhaltungskonzept ist lang“.

Geschäftsführer der NOW Dr. Jochen Damm konnte als Wasserlieferant für die HWG berichten, dass sich 2024 ein insgesamt hoher Jahresniederschlag ergeben hat, dies führte Anfang 2025 zu einem guten Start im Grundwasserspiegel und setzte sich im Jahresverlauf entsprechend positiv fort. Trotz dessen sind Veränderungen zu beobachten, Stichwort Klimawandel oder Spitzenabgaben. 

 

Die NOW prüft deshalb auch den Ausbau von Rohwasser, heißt Ertüchtigung und Erweiterung bestehender Brunnen und Quellen, und die Erschließung neuer Ressourcen. Auch Mengenverteilungen in den einzelnen NOW-Wasserwerken und -Gebieten werden überprüft. Beispielsweise ist angedacht, vom Wasserwerk Bronn mehr Trinkwasser ins südliche Versorgungsgebiet zu bringen. um den Betrieb und die Verteilung zu optimieren. Für den Abnehmer bedeutet dies weitere Versorgungssicherheit. Dr. Damm bringt es auf den Punkt: „Die NOW ist im dauerhaften Prozess. Stillstand wäre ein Rückschritt“.

 

Der kaufmännische Jahresabschluss 2024 wurde von Geschäftsführerin Isolde Ansorge erläutert, für die Mitgliedsgemeinden ergaben sich Nachzahlungen. Diese resultieren aus höheren Unterhaltungs- und Betriebskosten. An die Verbandmitglieder wurde eine Gesamtumlage mit 6,3 Mio. € verrechnet, bei einer Wasserabgabe von 2,36 Mio. cbm an die Mitglieder ergab sich ein Durchschnittspreis von 2,65 €/cbm, dies macht ein Plus von 6 % aus. 2024 wurden 2,2 Mio. € in die Sanierung von Anlagen, Zuleitungen und Ortsnetzen investiert. Einstimmig wurde das Jahresergebnis der HWG für das Jahr 2024 festgestellt und die Geschäftsführung entlastet.

 

Ebenso einstimmig beschlossen wurde der Wirtschaftsplan 2026. Die Gesamtumlage ergibt 6,7 Mio. €, dies macht bei 2,4 Mio. cbm geplanter Wasserabgabe an die Mitglieder 2,77 €/cbm (VJ 2,63 €), Preiserhöhung 5 %. Seit 2024 wurde das Investitionsvolumen deutlich erhöht: 2,4 Mio. € in 2025, 2,7 Mio. € sind für 2026 geplant. „Die Investitionen sind in die Zukunft gerichtet“, betonte Ansorge, viele Anlagen sind in einem ähnlichen Alter und sanierungsbedürftig. 2026 sind verschiedene Erneuerungen im Zuleitungs- und Ortsnetzbereich vorgesehen. Die Zuleitung vom Druckminderschacht Blaubach bis zum Schacht Amlishagen sowie die Zuleitung Rückershagen – Werdeck stehen auf der Agenda. Finanziert wird 2026 die Ertüchtigung des Leitsystems sowie Maßnahmen der Fernwirk- und Elektrotechnik.

Mittelfristig prognostiziert Ansorge eine jährliche Wasserpreissteigerung von 5 %.

Kostensteigerungen bei den laufenden Betriebs-, Unterhaltungs- und Personalkosten, NOW-Wasserbezug (enthält NOW-Betrieb und -Investitionen sowie Vorlieferanten) und Finanzierung der HWG-Investitionen. „All dies fließt in den Wasserpreis der Endkunden, ohne Gewinnerzielung“, so Ansorge zu ihrem Zahlenwerk.

Gesundheitsamt bei der HWG Gerabronn

Gesundheitsamt bei der HWG Gerabronn

Mitarbeiter Gesundheitsamt, HWG und NOW sowie BM Mauch

Bild, von links:

Holger Gersten technischer Betriebsführer, Stefanie Drescher Gesundheitsamt (GA), Inka Arndt GA, Dr. Pascale Welisch GA, Isolde Ansorge Geschäftsführerin, Christian Mauch Verbandsvorsitzender

Das Gesundheitsamt des Landkreises Schwäbisch Hall überprüfte kürzlich turnusmäßig die Trinkwasser-Versorgungsanlagen des Zweckverbands Hohenloher Wasserversorgungsgruppe Gerabronn (HWG) und machte sich vor Ort ein Bild von den Speicheranlagen.

Das Gesundheitsamt unter der Amtsleitung von Frau Dr. Pascale Welisch ist zuständig für die Überwachung der Anlagen und Leitungsnetze der HWG und Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben nach der Trinkwasserverordnung. Hierzu gehört auch die regelmäßige Begehung der Anlagen vor Ort. Frau Dr. Welisch besuchte mit ihrem Team 14 Wassertürme und 13 Hochbehälter im Verbandgebiet des Landkreises Schwäbisch Hall, überprüft wurden jeweils die bauliche Anlage, die hydraulische Einrichtung und die hygienischen Verhältnisse.

Erste Station war der Wasserturm und Hochbehälter Gerabronn, Verbandsvorsitzender Christian Mauch, Geschäftsführerin Isolde Ansorge, Betriebsführer Holger Gersten sowie der jeweils zuständige Wasserwärter der HWG begleiteten das Gesundheitsamt durch das Verbandsgebiet.

Neben den Anlagen im Landkreis Schwäbisch Hall betreibt die HWG weitere 3 Wassertürme und 16 Hochbehälter im Versorgungsgebiet Main-Tauber-Kreis sowie 1 Hochbehälter im Hohenlohekreis.

Versorgt werden jährlich 30.500 Einwohner mit rund 2,4 Mio. cbm einwandfreiem Trinkwasser.

Wasserauslauf in einer Wasserkammer
Rohrkeller
Aufstieg zur Wasserkammer in einem Wasserturm.

Fotos: HWG