Einblick in die Wasserversorgung vor Ort – Verwaltungsrat besucht Anlagen im Verbandsgebiet
Bild von rechts:
Dr. Jochen Damm (NOW), BM Uwe Hehn (stv. Verbandsvorsitzender HWG), BM Axel Rudolph, BMin Jaqueline Förderer, BM Michael Dieterich, Isolde Ansorge (GF HWG), BM Sebastian Mayer, Stephanie Feuchter (Gerabronn), Jürgen Ströbel (HWG), Holger Gersten (Betriebsführer, NOW), Claudia Vogt (HWG), Marcus Bühler (NOW), Tanja Graf (HWG)
Foto: HWG
Am 23. April 2026 unternahm der Verwaltungsrat des Zweckverbands Hohenloher Wasserversorgungsgruppe Gerabronn eine halbtägige Informationsrundfahrt durch das Verbandsgebiet. So konnten sich die Verbandsmitglieder ein Bild über aktuelle Projekte und technische Entwicklungen machen.
Auftakt der Besichtigung war die Betriebszentrale in Blaufelden. 6 Wasserwärter übernehmen von hier aus die Betreuung des gesamten Versorgungsgebietes. Geschäftsführerin Frau Ansorge begrüßte die Teilnehmer und gab einen Überblick über die Struktur des Zweckverbands, die Versorgungsaufgabe sowie aktuelle Herausforderungen – etwa steigende Anforderungen an Versorgungssicherheit, Energieeffizienz und Digitalisierung. Im Anschluss wurden das Lager, die Werkstatt sowie die Lagerhalle besichtigt. Besonderes Interesse galt dem im Bau befindlichen Erweiterungsanbau, mit dem zusätzliche Kapazitäten für Materiallagerung und Betriebsfahrzeuge geschaffen werden.
Mit dem Bus ging es anschließend weiter zum Pumpwerk Schön und zum Hochbehälter Frauental in der Gemeinde Creglingen. Beide Anlagen wurden nach den anerkannten Regeln der Technik neu gebaut und Altanlagen ersetzt. Dabei standen unter anderem die Erneuerung der Pumpentechnik, die Optimierung der Steuerungs- und Regelungssysteme sowie Maßnahmen zur Energieeinsparung im Fokus.
Geschäftsführerin Isolde Ansorge und der technische Betriebsführer Holger Gersten erläuterten die Funktionsweise der Anlagen:
Während das Pumpwerk für die Förderung und Druckhaltung im Leitungsnetz sorgt, dient der Hochbehälter als Speicher zur Abdeckung von Verbrauchsspitzen und zur Sicherstellung eines konstanten Versorgungsdrucks. Auch Aspekte wie Speichervolumen, Versorgungsbereiche und Investitionskosten wurden anschaulich dargestellt.
Ein weiterer Programmpunkt war das Wasserwerk Creglingen, in welchem Rohwässer vorgereinigt und anschließend im Wasserwerk Bronn der NOW aufbereitet werden. Hier informierte man sich über den aktuellen Stand des neuen Fernleitsystems, das künftig eine noch effizientere und zentralisierte Überwachung sowie Steuerung der gesamten Versorgungsinfrastruktur ermöglicht. Moderne Fernwirktechnik trägt dazu bei, Störungen frühzeitig zu erkennen und Prozesse in Echtzeit zu optimieren. Besonders eindrucksvoll war zudem die Besichtigung des historischen Anlagenteils mit Reinwasserbecken, der einen spannenden Einblick in die Entwicklung der Trinkwasserversorgung bietet.
Zum Abschluss des Vormittags kehrte die Gruppe in Schrozberg zum gemeinsamen Mittagessen ein. In angenehmer Atmosphäre bot sich die Gelegenheit, die gewonnenen Eindrücke zu vertiefen und sich weiter auszutauschen.
Die Besichtigung der Anlagen vor Ort hat einmal mehr verdeutlicht, wie aufwendig und technisch anspruchsvoll eine zuverlässige Trinkwasserversorgung ist – und wie wichtig kontinuierliche Investitionen in Infrastruktur und Know-how sind.
Bau HB Frauental
Innenansicht HB Frauental
Besichtigung Pumpwerk Schön
Rohrkeller WW Creglingen
Text: KI-unterstützt
Fotos: HWG











